Feuerwehrmann / Feuerwehrfrau

  • Branche: Öffentlicher Dienst
  • Ausbildungsdauer: Die Ausbildung dauert 2 Jahre
  • Zugangsvoraussetzung: Hauptschulabschluss
  • Monatlicher Verdienst in Ausbildung: ca. 964 Euro
  • Monatlicher Verdienst nach Ausbildung (brutto): ca. 2.100 Euro

Beschreibung



Aufgabe und Ziel der Feuerwehr ist die schnelle, gezielte, geordnete und qualifizierte Hilfe in Not und Gefahr durch Retten, Löschen, Bergen und Schützen, beispielsweise bei Bränden, Explosionen, Verkehrs- oder anderen Unfällen. Die Beamten und Beamtinnen des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes arbeiten als Truppmänner/-frauen, Truppführer/-innen oder Maschinisten/Maschinistinnen in den Kommunalverwaltungen.

Beschäftigung finden sie hauptsächlich bei kommunalen Berufsfeuerwehren. Bei Einsätzen arbeiten sie im Freien, teilweise auch in Gebäuden. Zwischen den Einsätzen sind sie in der Rettungsleitstelle, in Werkstätten und Gerätehäusern oder auch im Büro tätig.



So läuft die Feuerwehr Ausbildung bei der Feuerwehr Düsseldorf:


Tätigkeit



Beamte und Beamtinnen des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes leisten schnelle, geordnete und qualifizierte Hilfe in Not und Gefahr. Ihre Einsatzbereiche sind die Bekämpfung von Bränden, von Hochwasser und Unwetterschäden, die Beseitigung von Hindernissen wie umgestürzten Bäumen und von Gefahrenquellen wie ausströmende Chemikalien. Sie retten Menschen aus brennenden Gebäuden, Unfallfahrzeugen oder von Hochwasser bedrohten Häusern, leisten erste Hilfe und führen Maßnahmen der medizinischen Notfallrettung durch. Auch die Bergung von Tieren und Gegenständen gehört zu ihren Aufgaben. Die Feuerwehrleute werden grundsätzlich multifunktional eingesetzt, das heißt, sie müssen alle anfallenden Einsatzaufgaben übernehmen.

In einsatzfreien Zeiten sind sie für die Pflege, Wartung und Einsatzbereithaltung der Geräte und Fahrzeuge verantwortlich und werden im erlernten Beruf oder nach fachlichen Sonderausbildungen in den Werkstätten der Feuerwehr eingesetzt. Darüber hinaus wirken sie bei der Einsatzvorbereitung und Organisation des Dienstbetriebes mit.

Perspektiven



Beamte und Beamtinnen des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes sind hauptsächlich bei Berufsfeuerwehren tätig. Dort arbeiten sie z.B. als Truppmänner/-frauen, Maschinisten/Maschinistinnen oder Fahrer/innen. Ein Wechsel zwischen diesen einzelnen Tätigkeiten ist aufgrund der abgeschlossenen Beamtenausbildung möglich.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Beamtenausbildung ist die berufliche Bildung für Beamte und Beamtinnen des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes jedoch nicht beendet. Sie müssen sich z.B. ständig mit Weiter- bzw. Neuentwicklungen bei Ausrüstung und feuerwehrtechnischen Geräten sowie im Bereich der Einsatzabläufe vertraut machen. Auch auf Gebieten wie der Gefahrenabwehr, Bautechnik und Notfallversorgung ist kontinuierliche Weiterbildungsbereitschaft erforderlich.

In der Regel werden die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten durch innerbehördliche Weiterbildungsmaßnahmen vermittelt. Daneben können auch Zusatzqualifikationen auf speziellen Aufgabengebieten erworben werden, z.B. eine Fortbildung als Taucher/in, Atemschutzgerätewart/in oder Desinfektor/in.

Viele öffentliche Stellen verfügen über eigene Einrichtungen zur Weiterbildung, die sich an den jeweils bestehenden fachlichen Bedürfnissen und den Fähigkeiten der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen orientieren. Wenn sie die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, wird den Beamten und Beamtinnen auch die Möglichkeit eröffnet, nach erfolgreicher Weiterbildung in die nächsthöhere Laufbahn zu wechseln.