Fachkraft - Beauty und Wellness

  • Branche: Service & Dienstleistung
  • Ausbildungsdauer: Die Ausbildung dauert 3 Jahre
  • Zugangsvoraussetzung: meist mittlere Reife
  • Monatlicher Verdienst in Ausbildung: ca. 600 EUR
  • Monatlicher Verdienst nach Ausbildung (brutto): ca. 2.200 EUR

  • Beschreibung



    Fachkräfte für Beauty- und Wellness konzipieren und planen Dienstleistungen und Programme im Bereich der persönlichen Gesundheit und Erholung und setzen diese in die Praxis um. Beauty- und Wellness-Fachkräfte findenStellenangebote z.B. in

  • Bädern, Saunas oder Fitnesszentren mit integriertem Wellnessbereich
  • in Hotel und Spa
  • in Kosmetikstudios


  • Tätigkeit



    Sie planen und organisieren Verwaltungsvorgänge, Geschäftsprozesse und Dienstleistungen in den unterschiedlichen Arbeitsgebieten des Gesundheitswesens. Hierfür wenden Kaufleute im Gesundheitswesen sozial- und gesundheitsrechtliche Regelungen an, informieren und betreuen Kunden und beobachten das Marktgeschehen im Gesundheitssektor. Sie erfassen Patientendaten und rechnen Leistungen mit Krankenkassen und sonstigen Kostenträgern ab. Zudem kalkulieren sie Preise und beschaffen bzw. verwalten benötigte Materialien, Produkte und Dienstleistungen. Sie entwickeln Marketingstrategien und wirken beim betrieblichen Qualitätsmanagement mit. Daneben üben sie im betrieblichen Finanz- und Rechnungswesen und in der Personalwirtschaft allgemeine kaufmännische Tätigkeiten aus, wenn sie z.B. den Jahresabschluss erstellen oder Personalstatistiken führen.

    Perspektiven



    Kaufleute im Gesundheitswesen arbeiten nach ihrer Ausbildung u.a. in der Verwaltung von Krankenhäusern, in Pflegeeinrichtungen, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, wie z.B. Kurkliniken. Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich auch bei Krankenkassen, medizinischen Diensten, ärztlichen Organisationen und Verbänden. Auch für eine Tätigkeit in großen Arztpraxen, Rettungsdiensten und Verbänden der freien Wohlfahrtspflege sind sie qualifiziert. Natürlich können sie sich, insbesondere in größeren Betrieben, auch auf einzelne Aufgabenbereiche spezialisieren und beispielsweise im Bereich Kundenbetreuung, Materialwirtschaft, Personalwirtschaft, Rechnungswesen oder in der Planung und Konzeption von Dienstleistungsangeboten tätig werden.

    Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung wird also die berufliche Bildung für einen Kaufmann im Gesundheitswesen/eine Kauffrau im Gesundheitswesen nicht beendet sein. Um den jeweiligen Anforderungen des Arbeitsalltags gerecht zu werden, ist es notwendig, immer über aktuelles Fachwissen zu verfügen sowie Neuerungen zu kennen. Beispielsweise müssen sich Kaufleute im Gesundheitswesen über Änderungen der Gesetzgebung und Ergebnisse und Auswirkungen der Gesundheitspolitik auf ihren Arbeitsbereich auf dem Laufenden halten. Die Notwendigkeit des Lernens wird mit dem Ausbildungsabschluss also nicht beendet sein, sondern sich durch das ganze Berufsleben ziehen (lebenslanges Lernen).

    Vor dem Hintergrund gewonnener Berufserfahrung sichert die fachliche Weiterbildung die berufliche Position und/oder bildet die Grundlage für eine berufliche Veränderung.

    Für aufstrebende Kaufleute im Gesundheitswesen kommt z.B. eine Fortbildung als Betriebswirt/in im Krankenhaus in Frage.