Berater*in (m/w/d) für das Projekt ,,SoliNet - gegen Hass und Gewalt im Netz

Ludwigshafen am Rhein, DE

Über uns:

Die Medienanstalt RLP sucht ab sofort für ihr Team Medienregulierung eine*n Berater*in (m/w/d) im Projekt "SoliNet - gegen Hass und Gewalt im Netz". Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit 30 Stunden/Woche. Die Stelle ist befristet bis zum 31.12.2027.
SoliNet ist ein Beratungsangebot zu digitaler Gewalt und richtet sich an Betroffene sowie an Menschen, die sich über dieses Thema informieren möchten.

Die Medienanstalt Rheinland-Pfalz ist eine zukunftsorientierte Behörde mit einem breiten Spektrum an interessanten, gesetzlichen Aufgaben. Wir stärken und unterstützen, wir qualifizieren und schützen; wir wollen mediale Teilhabe für alle Bürger*innen in Rheinland-Pfalz ermöglichen. Zulassung von und Aufsicht über private Medien gehören ebenso zu den Aufgaben wie Angebote aus den Bereichen Medienkompetenz, Medienförderung und Medienbildung. Wir arbeiten in Kooperationen und mit Initiativen vor Ort, regional, landes- und bundesweit und auch auf europäischer Ebene. Daneben leben wir unseren Markenkern ,,Digitale Teilhabe ermöglichen" auch über die Förderung von Offenen Kanälen und der Gestaltung von Orten medialer Teilhabe.

Ihre Aufgaben:

  • Psychosoziale Beratung und Begleitung von Betroffenen digitaler Gewalt und Hassrede (telefonisch, schriftlich, online und persönlich)
  • Fallaufnahme, Erstberatung, Einschätzung von Bedarfen und Entwicklung individueller Unterstützungsstrategien
  • Unterstützung bei Meldungen, Löschanträgen und Anzeigen sowie bei der Beweissicherung (in Zusammenarbeit mit juristischer Expertise)
  • Beratung und Unterstützung von Fachkräften und Multiplikator*innen
  • Vernetzung mit zivilgesellschaftlichen, staatlichen und nichtstaatlichen Akteur*innen in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus
  • Mitwirkung an Dokumentation, Auswertung und Berichterstattung
  • Beteiligung an Öffentlichkeitsarbeit, Fachveranstaltungen, Workshops und Fortbildungen
  • Mitarbeit an der konzeptionellen Weiterentwicklung des Projekts SoliNet

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor oder Master) z. B. in Sozialer Arbeit, Sozialpädagogik, Pädagogik, Psychologie, Politikwissenschaft, Sozialwissenschaften oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • Erfahrung in der Beratungsarbeit, idealerweise in den Bereichen Gewalt, Diskriminierung, Extremismus, Opferhilfe oder psychosoziale Beratung
  • Kenntnisse zu Hate Speech, digitaler Gewalt, Demokratie- und Menschenrechtsfragen
  • Verständnis für intersektionale Diskriminierungs- und Betroffenheitslagen sowie die Fähigkeit, diese in der Beratungsarbeit sensibel zu berücksichtigen
  • Sensibilität im Umgang mit belasteten und ggf. traumatisierten Ratsuchenden
  • Hohes Maß an Empathie, Reflexionsfähigkeit und professioneller Distanz
  • Strukturierte, selbstständige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise
  • Sehr gute Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Bereitschaft zu Fort- und Weiterbildungen sowie zur Supervision

    Wünschenswert:
  • Erfahrung in Netzwerkarbeit oder Projektarbeit
  • Grundkenntnisse rechtlicher Rahmenbedingungen (z. B. DSA, DDG, Strafrecht, Jugendschutz)
  • Erfahrung im Umgang mit Social Media, insbesondere im Kontext von Öffentlichkeitsarbeit, Prävention oder Sensibilisierung
  • Erfahrung mit Dokumentations- und Beratungssystemen

Das bieten wir:

  • Eine sinnstiftende Tätigkeit in einem gesellschaftlich hochrelevanten Themenfeld
  • Mitarbeit in einem engagierten, interdisziplinären Team
  • Gestaltungsspielraum in einem wachsenden und weiterzuentwickelnden Projekt
  • Vergütung nach TV-L EG 11
  • Flexible Arbeitszeitmodelle; die Stelle kann auch mit zwei Teilzeitkräften besetzt werden
  • Möglichkeit zu mobilem Arbeiten
  • Betriebliche Altersvorsorge (BVK)
  • Vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Jobticket / Deutschlandticket

Kontakt:

Ihr Interesse ist geweckt?
 
Dann bewerben Sie sich über unser Jobportal!
 
Bewerbungsfrist ist der 08.02.2026.
 
Chancengerechtigkeit und Diversity werden in der Medienanstalt Rheinland- Pfalz gefördert und gelebt. Bewerbungen von Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz besonders berücksichtigt. Gleichermaßen wünschen wir uns Bewerbungen von Personen mit unterschiedlichem persönlichen, sozialen und kulturellen Hintergrund, Menschen mit Schwerbehinderung und diesen Gleichgestellten.
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