Wissenschaftliche Mitarbeiter/Doktorand (w/m/d) im Bereich präklinische Tiefenhirnstimulation im Parkinsonmodell / Klinik und Poliklinik für Neurologie/Forschungslabor für Experimentelle Neurologie (FEN)

Rostock, DE
Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist eine lebendige und kinderfreundliche Hafenstadt an der Ostsee. Die Universitätsmedizin Rostock (www.med.uni-rostock.de) ist der Maximalversorger für die Region Rostock, einer Wachstumsregion mit großem Potential.
 
Zur Verstärkung unserer Teams in der Klinik und Poliklinik für Neurologie/Forschungslabor für Experimentelle Neurologie (FEN) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt, befristet bis 30.06.2029, in Teilzeitbeschäftigung (26 Std./Woche) und vergütet nach dem TV-L (E13) ,einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (w/m/d).
 
(Vorbehaltlich der Drittmittelfinanzierung). 

Ihre Aufgaben:

Die Arbeitsgruppe Experimentelle Neurologie erforscht grundlegende Mechanismen neurodegenerativer Erkrankungen, wie zum Beispiel der Parkinson-Krankheit. Im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 1270 ,,ELAINE" - Electrically Active ImplaNts" befassen wir uns vorrangig mit den Wirkungen und der Wirkweise der Tiefenhirnstimulation im Parkinsontiermodell. Unser Ziel ist es, dieses in der klinischen Anwendung seit Jahrzehnten verfügbare Verfahren besser zu charakterisieren und dadurch zukünftig zu einer Optimierung der Tiefenhirnstimulation bei Parkinsonpatienten beizutragen. Im Rahmen der ersten und zweiten Förderphase des Sonderforschungsbereichs ELAINE (2017-2025) konnte bereits ein vollimplantiertes Neurostimulationssystem für Kleintiermodelle entwickelt werden. 

Ziel der Arbeit ist es, im Tiermodell neuartige Stimulationsalgorithmen zu entwickeln, die sich an aktuelle motorische und möglicherweise auch nicht-motorische Bedürfnisse anpassen. Hierzu gibt es bereits enge Kooperationen mit verschiedenen Arbeitsgruppen innerhalb des Sonderforschungsbereiches an der Universität Rostock. Gemeinsam mit der Unterstützung und Betreuung durch die Gruppenmitglieder der Arbeitsgruppe für Experimentelle Neurologie können diese Studien einschließlich der Dissertation innerhalb der Projektphase abgeschlossen werden. 

Die Ergebnisse der durchgeführten Forschungsarbeiten sollen in Form von Vorträgen präsentiert und in Form von Berichten und Veröffentlichungen dokumentiert werden.

Das zeichnet Sie aus:

  • ausgezeichneter Hochschulabschluss (Master oder vergleichbar) in Tiermedizin, Humanbiologie/Biologie/Biochemie oder verwandter Naturwissenschaften
  • Freude am experimentellen Arbeiten
  • Interesse an klinisch-orientierter Grundlagenforschung
  • Wissenschaftliche Kreativität und Interesse an interdisziplinärem Arbeiten
  • Erfahrung mit tierexperimentellen Untersuchungstechniken sind von Vorteil
  • eigenständige Arbeitsweise und Fähigkeit, sich in neue Sachverhalte einzuarbeiten
  • Grundkenntnisse in der Statistik sind wünschenswert.
  • Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache (mündlich und schriftlich) sind zwingende Voraussetzung

Das bieten wir:

  • Die Möglichkeit zur Promotion im Rahmen des Integrierten Graduiertenkollegs des SFB 1270 ,,ELAINE" - Electrically Active ImplaNts"
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Betriebliche Altersvorsorge in der VBL
  • Vergünstigtes Jobticket (AG-Zuschuss) für den öffentlichen Nahverkehr
  • Firmenkonditionen in Rostocker Fitnessstudios, bei ausgewählten Veranstaltungen sowie in ausgewählten Apotheken
  • Zugang zum Universitätssport
Weitere telefonische Auskünfte erteilt Ihnen gerne:

 

Herr Prof. Dr. Alexander Storch                        

Direktor der Klinik für Neurologie

Tel.: 0381 - 494 9511

 
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit verwenden wir im Textverlauf die männliche Form der Anrede. Selbstverständlich sind an der Universitätsmedizin Rostock Menschen jeder Geschlechtsidentität willkommen.
 
Masern-Immunitätsnachweis: Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund gesetzlicher Regelungen nur Bewerber:innen einstellen können, die über eine Immunität gegen Masern verfügen. Der entsprechende Nachweis muss von Ihnen vorgelegt werden.
 
Schwerbehinderte Bewerber und Bewerberinnen werden bei der Stellenbesetzung im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen bei gleicher Eignung bevorzugt behandelt.
 
Mit der Bewerbung entstehende Kosten können nicht übernommen werden.
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