Das Max Rubner-Institut ist die Forschungs- und Beratungseinrichtung des Bundes im Bereich Ernährung und Lebensmittel. Etwa 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten an den vier Standorten in Deutschland, darunter 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in neun Fachinstituten sowie im Nationalen Referenzzentrum für authentische Lebensmittel (NRZ-Authent) intern und extern vernetzt für die Politikberatung und zum Nutzen des Gemeinwohls forschen.
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Ihr Aufgabengebiet
Im Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide werden Untersuchungen zur Charakterisierung und Beurteilung unterschiedlicher Verfahren zur trockentechnischen Verarbeitung von Körnerfrüchten als Lebensmittelrohstoff durchgeführt. Im Rahmen eines vom Bundesland NRW geförderten Forschungsprojektes sollen in Kooperation mit der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) in Lemgo und der Privatbrauerei Moritz Fiege GmbH & Co KG in Bochum Braumalze mit unterschiedlichen Proteingehalten vermahlen und mittels Windsichtung der Proteingehalt durch Abreicherung auf einen für den Brauprozess optimalen Wert eingestellt werden. Hierfür sollen darüber hinaus der Einfluss der Vermahlung und Windsichtung auf die inhaltstoffliche Zusammensetzung der resultierenden Mehle und deren Funktionalität sowohl für den Brauprozess als auch für die Verwertung der Protein-angereicherten Nebenstöme in Lebensmitteln charakterisiert werden. Es besteht im Rahmen der Projektbearbeitung die Möglichkeit einer Promotion in Zusammenarbeit mit der TH OWL.
Das sind Ihre Aufgaben:
- Durchführung und Arbeitsgruppenübergreifende Koordinierung der Untersuchungen und Organisation der Arbeitspakete im Projekt
- Zusammenarbeit mit externen Projektpartnern
- Betreuung und Planung von Versuchen in den Technika des Max Rubner-Institutes
- Planung und Durchführung chemischer und physikalischer Analysemethoden und Charakterisierung der techno-funktionalen Eigenschaften der Mahlprodukte und der daraus hergestellten Lebensmittel
- Auswertung und Dokumentation von Forschungsdaten
- Mitwirkung bei der Erstellung von Zwischen- und Abschlussberichten sowie wissenschaftlichen Veröffentlichungen, auch in referierten Zeitschriften
- Präsentation von Forschungsergebnissen auf nationalen und internationalen Fachtagungen
Sind Sie interessiert?
Wir freuen uns auf Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, insbesondere Motivationsschreiben, tabellarischen Lebenslauf, lückenlose Darstellung des Ausbildungs- und beruflichen Werdegangs sowie Zeugniskopien (z. B. Schul-, Ausbildungs-, Hochschul- und qualifizierte Arbeitszeugnisse). Fehlende Unterlagen (insbesondere erforderliche Nachweise) können zum Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren führen.
Die Beschäftigung erfolgt zur Förderung der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung. Die Ausschreibung richtet sich daher in erster Linie an Bewerberinnen und Bewerber (w/m/d), die neben dem Arbeitsverhältnis eine Promotion anstreben. Das Max Rubner-Institut kooperiert in diesem Zusammenhang mit diversen Universitäten. Die Befristung erfolgt nach § 2 Absatz 1 Satz 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz.
Das Max Rubner-Institut strebt die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern an.
Wir leben ein diverses und weltoffenes Miteinander. Das Max Rubner-Institut verpflichtet sich zur Inklusion. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung sind daher ausdrücklich erwünscht. Diese werden im Auswahlverfahren bevorzugt berücksichtigt.
Ihre Ansprechpersonen sind
bei fachlichen Fragen:
Dr. Jens Begemann · Telefon: +49 (0) 5231 741 357
bei organisatorischen Fragen:
Anna Nieblich · Telefon: +49 (0) 431 609 2216
Kennziffer 004/2026
Zentrale Karrierestelle des Max Rubner-Instituts · Hermann-Weigmann-Str. 1 · 24103 Kiel