Das Max Rubner-Institut ist die Forschungs- und Beratungseinrichtung des Bundes im Bereich Ernährung und Lebensmittel. Etwa 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten an den vier Standorten in Deutschland, darunter 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in neun Fachinstituten sowie im Nationalen Referenzzentrum für authentische Lebensmittel (NRZ-Authent) intern und extern vernetzt für die Politikberatung und zum Nutzen des Gemeinwohls forschen.
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Ihr Aufgabengebiet
Das Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide am Standort Detmold forscht u. a. zu verschiedenen Fragestellungen der Produktsicherheit von Rohstoffen und daraus hergestellten Lebensmitteln aus Getreide, Ölsaaten/-früchten, Kartoffeln, Leguminosen und Pseudocerealien. Ein Schwerpunkt sind dabei Forschungen zur Bestimmung und Minimierung von Mykotoxinen, Alkaloiden und Pflanzentoxinen. Diese Arbeiten umfassen alle Stufen der Wertschöpfungskette vom Rohstoff bis zum verzehrfertigen Lebensmittel, inkl. der Herstellung von Lebensmitteln in institutseigenen Technika. Darüber hinaus untersucht das Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) jährlich im Rahmen der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung (BEE) die Belastung von Getreide mit gesundheitlich nicht erwünschten Stoffen. Außerdem berät das Institut das BMLEH zu Fragen des gesundheitlichen Verbraucherschutzes.
Das sind Ihre Aufgaben:
Unterstützung der Arbeitsgruppenleitung bei:
- Forschung zu Mykotoxinen und Kontaminanten in Getreide, Ölsaaten, Körnerleguminosen und Pseudogetreide
- Durchführung von hoheitlichen Aufgaben nach § 47 AgrStatG (Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung) und § 50 LFGB
- Berichterstattung und Beratung des BMLEH zu Mykotoxinen und Kontaminanten
- Mitarbeit in nationalen und internationalen Gremien
- Beantragung von Forschungsprojekten und administrativem Forschungsmanagement
- Führen und Anleiten von Laborpersonal
- Recherche und Initiierung relevanter Forschungsthemen im Bereich Kontaminanten in pflanzlichen Lebensmitteln
Sind Sie interessiert?
Wir freuen uns auf Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, insbesondere Motivationsschreiben, tabellarischen Lebenslauf, lückenlose Darstellung des Ausbildungs- und beruflichen Werdegangs sowie Zeugniskopien (z. B. Schul-, Ausbildungs-, Hochschul- und qualifizierte Arbeitszeugnisse). Fehlende Unterlagen (insbesondere erforderliche Nachweise) können zum Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren führen.
Die Beschäftigung erfolgt zur Förderung der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung. Die Ausschreibung richtet sich daher in erster Linie an Bewerberinnen und Bewerber (w/m/d), die eine berufliche Karriere in der Wissenschaft anstreben. Die Befristung erfolgt nach § 2 Absatz 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz.
Das Max Rubner-Institut strebt die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern an.
Wir leben ein diverses und weltoffenes Miteinander. Das Max Rubner-Institut verpflichtet sich zur Inklusion. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung sind daher ausdrücklich erwünscht. Diese werden im Auswahlverfahren bevorzugt berücksichtigt.
Der Arbeitsplatz ist für Teilzeitarbeit grundsätzlich geeignet.
Ihre Ansprechpersonen sind
bei fachlichen Fragen:
Dr. Christine Schwake-Anduschus · Telefon: +49 (0) 5231 741 132
bei organisatorischen Fragen:
Anna Nieblich · Telefon: +49 (0) 431 609 2216
Kennziffer 001/2026
Zentrale Karrierestelle des Max Rubner-Instituts · Hermann-Weigmann-Str. 1 · 24103 Kiel