Interne Stellenausschreibung: Diese Stellenausschreibung richtet sich ausschließlich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Leipzig oder ihrer Eigenbetriebe. Die Besetzung der Stellen erfolgt befristet ohne Sachgrund gemäß § 14 (2) des Teilzeit- und Befristungsgesetzes. Das bedeutet, dass wir Ihre Bewerbung im Auswahlverfahren nur berücksichtigen können, sofern Sie unbefristet bei der Stadtverwaltung Leipzig oder bei einem Eigenbetrieb der Stadt Leipzig beschäftigt sind und dieses Beschäftigungsverhältnis zum Zeitpunkt der voraussichtlichen Stellenbesetzung am 22. April 2026 besteht.
Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt, befristet bis zum 31. Dezember 2026, für das Amt für Jugend und Familie zwei Sachbearbeiter/-in Entgelt (m/w/d).
Das Amt für Jugend und Familie ist dem Dezernat Jugend, Schule und Demokratie zugeordnet. Es besteht aus dem Jugendhilfeausschuss sowie der Verwaltung des Jugendamtes. Ihm obliegt die hoheitliche Aufgabe, den Schutz von Kindern und Jugendlichen sicherzustellen und Gefährdungen abzuwenden. Aktuelle Herausforderungen des aus sechs Abteilungen bestehenden Amtes liegen in der Weiterentwicklung des Angebotes der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung. Daneben stellen die Durchführung von Digitalisierungsprozessen im Kernamt und den nachgelagerten Einrichtungen sowie die Zusammenarbeit mit anderen Ämtern und Eigenbetrieben in Angelegenheiten, die Kinder, Jugendliche und Familien betreffen, wichtige Arbeitsschwerpunkte dar.
eigenverantwortliche Führung von Entgeltverhandlungen mit freien Trägern der Jugendhilfe, Vereinen und Eigenbetrieben der Stadt Leipzig zur Vorbereitung der Entgeltentscheidung im Rahmen von Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsentwicklungsvereinbarungen sowie Kostenvereinbarungen nach §§ 77, 78a ff. SGB VIII
Prüfung der Wirtschaftlichkeit, Transparenz und Plausibilität von eingereichten Kostenbestandteilen, im Speziellen von Entgelten für stationäre und teilstationäre Einrichtungen, ambulante Hilfeangebote und Sonderleistungen nach SGB VIII
Erarbeitung und Aufbereitung von Beschlussvorschlägen für die Entgeltkommission
Analyse der Kostenrechnungen und Auswertung von Entgeltdokumenten sowie Erarbeitung und Entwicklung von Arbeitsgrundlagen zu Entgeltverhandlungen, insbesondere auf der Grundlage von Wirtschaftlichkeitsrechnungen zur Gewährleistung der Leistungsfähigkeit und Sparsamkeit
Prüfung der differenzierten Kostendarlegung bei der Erbringung der Leistungen der Jugendhilfe
Hochschulabschluss in der Fachrichtung Allgemeine Verwaltung, Verwaltungswissenschaft, Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaft oder Sozialverwaltung, Abschluss als Verwaltungs-Betriebswirt/-in (VWA) oder erfolgreich abgeschlossene Angestelltenprüfung II oder ein vergleichbarer Abschluss
praktische Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung, insbesondere in der Bearbeitung von Entgelten in der Jugendhilfe erwünscht
umfassende Rechtskenntnisse in den Bereichen SGB VIII, TVöD/ TV-L und ArbZRG erwünscht
Durchsetzungsvermögen sowie Entscheidungs- und Konfliktlösungskompetenz
mathematisches Verständnis sowie gute schriftliche und mündliche Ausdrucksweise
zwei befristete, nach der Entgeltgruppe 9c TVöD bewertete Stellen in Vollzeit (entspricht 39 Stunden für Tarifbeschäftigte) oder Teilzeit
Wenn Sie unbefristet bei der Stadtverwaltung oder einem Eigenbetrieb beschäftigt sind, können Sie sich auch auf befristete Stellen bewerben. Sollten Sie einen unbefristeten Arbeitsvertrag in einer niedrigeren Entgeltgruppe haben, bleibt dieser bestehen. Sie erhalten dann gemäß § 14 TVöD (VKA) für die Dauer der übertragenen, höherwertigen Tätigkeit eine Zulage als Ausgleichsbetrag zu der oben benannten Entgeltgruppe. Sofern Sie einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit einer höheren Entgeltgruppe haben, erfolgt die Vergütung für die Dauer der befristeten Tätigkeit entsprechend der niedrigeren Entgeltgruppe.
Wir wertschätzen Vielfalt und möchten, dass sich die Stadtgesellschaft auch in unserer Belegschaft widerspiegelt. Wir begrüßen daher alle Bewerbungen - unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/ Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Bewerber/-innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.
Bitte beachten Sie, dass wir unsere Stellen nur nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung besetzen dürfen. Wir können Sie daher im weiteren Verfahren nur dann berücksichtigen, wenn Sie uns Nachweise hierüber vorlegen.
Unsere Arbeit ist geprägt von einem respektvollen, verantwortungsbewussten und ergebnisorientierten Handeln - im Einklang mit unseren Leitlinien für Führung und Zusammenarbeit. Gesellschaftlich relevante Aufgaben, wie etwa Familien- oder Pflegeverantwortung oder ein Ehrenamt, werden als Erfahrung berücksichtigt, sofern sie für die konkrete Aufgabe relevant sind: https://www.leipzig.de/leitlinien-fuehrung-zusammenarbeit/
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit:
Bewerbungsschreiben
tabellarischem Lebenslauf
Nachweis über die erforderliche berufliche Qualifikation; gegebenenfalls beglaubigte Übersetzungen der Abschlusszeugnisse, sofern sie nicht auf Deutsch oder Englisch ausgestellt sind
gegebenenfalls die Aufenthalts- sowie Arbeitserlaubnis
gegebenenfalls eine Zeugnisbewertung oder bei reglementierten Berufen eine Anerkennung des Abschlusses
Kopien von qualifizierten Dienst-/ Arbeitszeugnissen/ Beurteilungen/ Referenzschreiben
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Stellenbesetzungsverfahren und geben Sie bei Ihrer Bewerbung die Stellenausschreibungsnummer 1625 an.
Sollten Sie noch Fragen haben, dann beantworten wir Ihnen diese gern. Ansprechpartnerin für diese Ausschreibung ist Sandra Schröder, Recruiterin, Telefon: 0341 123-2754.
Ausschreibungsschluss ist der 4. Februar 2026.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!