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Technische(r) Produktdesigner(in)Technische(r) Produktdesigner(in)


  • Branche: Dienstleistung
  • Ausbildungsdauer: Die Ausbildung dauert 3 Jahre
  • Zugangsvoraussetzung: Hauptschulabschluss
  • Monatlicher Verdienst in Ausbildung: ca. 720 EUR
  • Monatlicher Verdienst nach Ausbildung (brutto): ca. 2.100 EUR

Beschreibung

Technische Produktdesigner/innen unterstützen Ingenieure und Ingenieurinnen bei der Entwicklung meist technischer Produkte. Sie entwerfen, konstruieren und gestalten Bauteile und Baugruppen, aber auch Gebrauchsgegenstände an 3-D-CAD-Anlagen.

Technische Produktdesigner und -designerinnen arbeiten in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen von Industrieunternehmen aller Art: z.B. in Betrieben des Maschinen- und Anlagenbaus, des Fahrzeugbaus, bei Herstellern von feinmechanischen und optischen Erzeugnissen, Möbeln, Elektromaschinen oder Computer-Hardware. Auch in Ateliers für Produkt- und Industriedesign sind sie beschäftigt.

Entwürfe gestalten sie im Büro am Bildschirm. Hier bereiten sie auch Präsentationen vor oder erledigen allgemeine organisatorische Aufgaben. Im Designlabor oder in technischen Versuchslaboratorien entwickeln und testen sie Prototypen. Beratungs- und Informationsgespräche finden in Besprechungsräumen statt, teilweise direkt beim Kunden vor Ort.

In unserer Branchensuche Technik finden Sie passende Stellenangebote, Praktika und Diplomarbeiten für Technische(r) Produktdesigner(in):
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Tätigkeit

Wenn eine Kaffeemaschine oder ein Gabelstapler konstruiert werden sollen, unterstützen Technische Produktdesigner/innen die Ingenieure und Ingenieurinnen bei der Entwicklung. Sie konstruieren und gestalten alle Einzelteile und Baugruppen von technischen Produkten, aber auch Gebrauchsgegenstände wie Brillen oder Möbelstücke auf 3-D-CAD-Anlagen. Dazu berechnen sie alle technischen Daten der geplanten Werkstücke, von Volumen und Masse bis zu Schwerpunkt, Drehmoment und Reibungen, und stellen sie als dreidimensionale Zeichnungen dar. Nicht nur die technischen Vorgaben müssen dabei genau beachtet werden, auch z.B. Material und Fertigungsmethoden werden schon beim Entwurf mit berücksichtigt: Schließlich soll das Produkt später nicht nur einwandfrei funktionieren, sondern auch ansprechend aussehen und wirtschaftlich in der Herstellung sein. Mit Computersimulationen prüfen Technische Produktdesigner/innen, ob ihre Konstruktion auch den Belastungen der Praxis standhalten wird. Schließlich erstellen sie die Dokumentation, aus der alle für die spätere Produktion wichtigen Informationen hervorgehen.

Perspektiven

Nach der Ausbildung arbeiten Technische Produktdesigner/innen vor allem in den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen unterschiedlicher Branchen, z.B. der Maschinenbau- oder Fahrzeugbauindustrie oder der Konsumgüterindustrie. Entsprechend können sie sich auf verschiedene Produkte oder Produktgruppen spezialisieren.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung ist die berufliche Bildung für Technische Produktdesigner/innen noch nicht beendet: Technische Entwicklungen im EDV- und CAD-Bereich, in den Werkstoffen und Fertigungsverfahren sowie sich wandelnde Ansprüche der Kunden erfordern eine ständige Weiterbildungsbereitschaft. Um sich beruflich auf dem Laufenden zu halten und den Anforderungen des Arbeitsalltags gerecht zu werden, können Technische Produktdesigner/innen Seminare und Kurse zu Themen wie CAD-3-D-Konstruktion, CAD-Grafik, Produktdesign oder Normung belegen.

Um sich beruflich weiterzuentwickeln, können Technische Produktdesigner/innen beispielsweise eine Weiterbildung zum Konstrukteur/zur Konstrukteurin, zum Gestalter/zur Gestalterin für Produktdesign oder zum Techniker/zur Technikerin für Maschinentechnik absolvieren.


Meinungen aus dem Job-Forum:
waldi schreibt am Di 20. Jan 2009, 15:27 Uhr:
Infos zu Ausbildungsberufen wie Berufsbild Pharmareferent, Heilpraktiker koennen Sie angeben.
Legen Sie einfach ein neues Thema zum Berufsbild an.
Auch fuer Ausbildungsplaetze, Weiterbildung oder Lehrgang gibt es eigene Themen in diesem Forum.
waldi schreibt am Di 20. Jan 2009, 15:22 Uhr:
Eine Übersicht zu Ausbildungsberufen kann bei der Berufsorientierung ungemein helfen.
Interessieren Sie sich zum Beispiel für ein Studium im Bereich Architektur oder Ingenieurswissenschaften ist eine Liste mit möglichen Studiengängen der erste Schritt....
Zu den Ing. Studiengängen gehört z.B.
- Maschinenbau
- Bauwesen
- Wirtschaftsingeneurwesen
usw.

Ihre eigenen Vorlieben in der Schule lassen oftmals Rückschlüsse auf interessante Berufe zu. Wer seine Stärken in Mathematik und Naturwissenschaften hat könnte sich vielleicht für ein Studium in
Mathematik
Statistik
Informatik
Lebensmitteltechnologie
interessieren.

Auch bei einer Ausbildung lassen sich Grundrichtigungen ermitteln, welche für Sie interessant sein könnten. Bevorzugen Sie sich eher Berufe aus den Bereichen wie Technik, Handwerk, EDV, Wirtschaft oder Dienstleistung?

Hier mal einige Berufsausbildungsmöglichkeiten und Ausbildungsplätze aus den genannten Bereichen:

Technik
Mikrotechnologie
Elektroniker für Betriebstechnik
Technischer Zeichner
Technischer Produktdesigner
Zahntechniker
Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

Handwerk
Werkstoffprüfer
Baustoffprüfer
Maurerl
Modellbaumechaniker
Steinmetz

EDV und Elektrik
IT System Elektroniker
Systeminformatiker
Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
Elektroanlagenmonteur
Elektroniker für Systeme und Geräte
Energieelektroniker
Elektroniker für Gebäudetechnik

Wirtschaft
Immobilienkaufmann
Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste
Automobilkaufmann
Verwaltungsfachangestellter der Landesverwaltung
Rechtsanwaltsfachangestellter
Verwaltungsfachangestellter
Versicherungskaufmann
Kaufmann für Bürokommunikation

Dienstleistung
Diätassistent
Fachkraft für Beauty und Wellness
Tierpfleger
Restaurantfachmann
Altenpfleger
Berufskraftfahrer
Fachkraft für Lagerlogistik
Textilreiniger

Foldende Tipps sollten Sie bei Ihrer Entscheidung für ein Berufsbild beachten:
* Frühzeitig die Entscheidung für den Ausbildungsberuf festlegen incl. der in Frage kommenden Ausbildungsbetriebe.

Bereits bei der Auflistung der in Frage kommenden Betriebe merkt man sehr schnell, ob Chancen bestehen, diesen Beruf zu erlernen.

* Die Bewerbungen werden frühzeitig gestartet, also bereits zu Beginn des letzten Schuljahres.

* Die Bewerbungen werden an mehrere Unternehmen oder Betriebe abgeschickt.

* Ich melde mich frühzeitig beim Arbeitsamt, um lasse mich intensiv beraten.

* Die Bewerbung wird nur an die Betriebe geschickt, wo aufgrund der Schulnoten und der eigenen Neigungen und Eignungen eine realistische Chance besteht.

* Persönlich setze ich mir nur realistische Ziele. Ziele die erreichbar und erstrebenswert sind. Diese fest umrissenen Ziele sind mein Maßstab für eventuell notwendige Abweichungen.



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