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Maurer(in)Maurer(in)


  • Branche: Bau
  • Ausbildungsdauer: Die Ausbildung dauert 3 Jahre
  • Zugangsvoraussetzung: Hauptschulabschluss
  • Monatlicher Verdienst in Ausbildung: ca. 860 EUR
  • Monatliches Einkommen nach Ausbildung (brutto): ca. 2.215 EUR

Beschreibung

Im Neubau und in der Modernisierung von Gebäuden stellen Maurer/innen Mauerwerk aus einzelnen Steinen her bzw. bauen Fertigteile ein und montieren sie. Teilweise führen sie auch Betonarbeiten durch.

Ihren Arbeitsplatz haben Maurer/innen vor allem in Betrieben des Baugewerbes, z.B. bei Hochbauunternehmen, Betonbaufirmen, Sanierungs- und Modernisierungsunternehmen oder im Fertighausbau. Darüber hinaus arbeiten sie im Schacht- oder Brunnenbau oder auch im Einzelhandel für Bau- und Heimwerkerbedarf, z.B. in Baumärkten oder im Bau- und Baustofffachhandel.

Üblicherweise sind sie auf ständig wechselnden Baustellen tätig, z.T. auch bundesweit oder im Ausland. Auf den Baustellen arbeiten sie sowohl im Freien als auch innerhalb von Gebäuden. Dabei bewegen sie sich auf Hebebühnen, Leitern oder hohen Gerüsten ebenso sicher wie auf dem Erdboden.

In unserer Branchensuche Baugewerbe finden Sie passende Stellenangebote, Praktika und Diplomarbeiten für Maurer(in):
Stellenangebote für Maurer(in)

Tätigkeit

Nach den Entwürfen und Plänen von Architekten und Architektinnen stellen Maurer/innen Wände aus unterschiedlichen Materialien her. Zunächst betonieren sie das Fundament, mauern Außen- und Innenwände bzw. montieren Wände aus Fertigteilen und setzen Decken ein. Sie bauen Dämm- und Isolierungsmaterialien ein und verputzen teilweise auch Wände. Daneben verlegen sie Estriche und Platten oder montieren Treppen. Bei Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten stellen sie Bauschäden und deren Ursachen fest und beheben diese; darüber hinaus führen sie Abbrucharbeiten durch.

Perspektiven

Nach ihrer Ausbildung arbeiten Maurer und Maurerinnen in Betrieben des Baugewerbes, zum Beispiel im Hochbau oder Betonbau. Größe und spezielle Ausrichtung des Betriebes bestimmen auch die anstehenden Tätigkeiten. Eine Spezialisierung kann in vielerlei Richtungen erfolgen, zum Beispiel im Betonbau oder bei Interesse im Hinblick auf Restaurierungsarbeiten.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung ist die berufliche Bildung noch nicht beendet. Es ist immer wieder erforderlich, das eigene Fachwissen über neue Baumaterialien, Baugeräte und Arbeitsverfahren auf dem Laufenden zu halten. Maurer/innen müssen sich daher ständig weiterbilden und ihre Kenntnisse den neuen Entwicklungen anpassen. Um beruflich auf dem Laufenden zu bleiben, können sie geeignete Seminare und Kurse belegen. Mögliche Themen sind zum Beispiel Mauerwerksbau, Feuerungsbau, Trockenbau, Beton- und Stahlbetonbau, Betontechnologie, Treppenbau sowie Wärme-, Kälte-/Feuchte-, Schall- und Brandschutz-Isolierung am Bau. Welches Wissen und welche Fähigkeiten erworben werden, hängt vor allem von den eigenen Interessen und Zielen sowie vom Arbeitsplatz ab. Die Notwendigkeit des Lernens wird sich jedoch durch das ganze Berufsleben ziehen.

Um sich beruflich weiterzuentwickeln, können Maurer/innen die Prüfung zum Maurer- und Betonbauermeister/zur Maurer- und Betonbauermeisterin ablegen. Auch eine Fortbildung zum Techniker/zur Technikerin für Bautechnik im Hochbau oder zum Polier/zur Polierin im Hochbau ist möglich.

Maurer/innen, die über die Hochschulreife verfügen, können ein Studium beginnen. Hier bietet sich insbesondere der Studiengang Bauingenieurwesen an.

Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. durch Gründung, Übernahme oder als Teilhaber/in eines Betriebs des Maurer- und Betonbauerhandwerks. Hierfür ist in diesem zulassungspflichtigen Handwerk eine Eintragung in die Handwerksrolle erforderlich. Voraussetzung ist entweder eine erfolgreich absolvierte Meisterprüfung, ein entsprechender Abschluss einer Hochschule oder einer Fachschule für Technik, eine Ausübungsberechtigung oder eine Ausnahmebewilligung. Künftige Betriebsinhaber/innen oder deren angestellte Betriebsleiter/innen müssen eine der genannten Voraussetzungen erfüllen.


Meinungen aus dem Job-Forum:
waldi schreibt am Di 20. Jan 2009, 15:27 Uhr:
Infos zu Ausbildungsberufen wie Berufsbild Pharmareferent, Heilpraktiker koennen Sie angeben.
Legen Sie einfach ein neues Thema zum Berufsbild an.
Auch fuer Ausbildungsplaetze, Weiterbildung oder Lehrgang gibt es eigene Themen in diesem Forum.
waldi schreibt am Di 20. Jan 2009, 15:22 Uhr:
Eine Übersicht zu Ausbildungsberufen kann bei der Berufsorientierung ungemein helfen.
Interessieren Sie sich zum Beispiel für ein Studium im Bereich Architektur oder Ingenieurswissenschaften ist eine Liste mit möglichen Studiengängen der erste Schritt....
Zu den Ing. Studiengängen gehört z.B.
- Maschinenbau
- Bauwesen
- Wirtschaftsingeneurwesen
usw.

Ihre eigenen Vorlieben in der Schule lassen oftmals Rückschlüsse auf interessante Berufe zu. Wer seine Stärken in Mathematik und Naturwissenschaften hat könnte sich vielleicht für ein Studium in
Mathematik
Statistik
Informatik
Lebensmitteltechnologie
interessieren.

Auch bei einer Ausbildung lassen sich Grundrichtigungen ermitteln, welche für Sie interessant sein könnten. Bevorzugen Sie sich eher Berufe aus den Bereichen wie Technik, Handwerk, EDV, Wirtschaft oder Dienstleistung?

Hier mal einige Berufsausbildungsmöglichkeiten und Ausbildungsplätze aus den genannten Bereichen:

Technik
Mikrotechnologie
Elektroniker für Betriebstechnik
Technischer Zeichner
Technischer Produktdesigner
Zahntechniker
Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

Handwerk
Werkstoffprüfer
Baustoffprüfer
Maurerl
Modellbaumechaniker
Steinmetz

EDV und Elektrik
IT System Elektroniker
Systeminformatiker
Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
Elektroanlagenmonteur
Elektroniker für Systeme und Geräte
Energieelektroniker
Elektroniker für Gebäudetechnik

Wirtschaft
Immobilienkaufmann
Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste
Automobilkaufmann
Verwaltungsfachangestellter der Landesverwaltung
Rechtsanwaltsfachangestellter
Verwaltungsfachangestellter
Versicherungskaufmann
Kaufmann für Bürokommunikation

Dienstleistung
Diätassistent
Fachkraft für Beauty und Wellness
Tierpfleger
Restaurantfachmann
Altenpfleger
Berufskraftfahrer
Fachkraft für Lagerlogistik
Textilreiniger

Foldende Tipps sollten Sie bei Ihrer Entscheidung für ein Berufsbild beachten:
* Frühzeitig die Entscheidung für den Ausbildungsberuf festlegen incl. der in Frage kommenden Ausbildungsbetriebe.

Bereits bei der Auflistung der in Frage kommenden Betriebe merkt man sehr schnell, ob Chancen bestehen, diesen Beruf zu erlernen.

* Die Bewerbungen werden frühzeitig gestartet, also bereits zu Beginn des letzten Schuljahres.

* Die Bewerbungen werden an mehrere Unternehmen oder Betriebe abgeschickt.

* Ich melde mich frühzeitig beim Arbeitsamt, um lasse mich intensiv beraten.

* Die Bewerbung wird nur an die Betriebe geschickt, wo aufgrund der Schulnoten und der eigenen Neigungen und Eignungen eine realistische Chance besteht.

* Persönlich setze ich mir nur realistische Ziele. Ziele die erreichbar und erstrebenswert sind. Diese fest umrissenen Ziele sind mein Maßstab für eventuell notwendige Abweichungen.



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